Lyrik
Abendgedichte
Es bleibt anzumerken...
| Abendgedichte |

(Zeichnung, digital verschwurbelt, 104 % Moewenglanz)
...dass ein Auge geschlossen
und setzt auf diese Weise
täglich die Regel
ehrgeizig
irritierend
vorsichtig
zu vergessen alles
von der Zukunft
zu einer Stille
die ungeahnt
- 03/10/2011 19:00 - Stille, die Suche nach der
- 20/07/2011 16:15 - Was zum Baum. Oder: Buddha redet von Stille
- 22/03/2011 10:37 - Früher Wortplatz-Wind
- 24/05/2009 21:34 - Außen das Innere
Herr Je
Aktuell: Installation "Herr Je"

Die Installation "Herr Je" im Forest of Samhain
Moewe Winkler
Sound
Tuschkasten und Kugelschreiber auf Tagesnotizen, DIN A 4, 105 % Moewenglanz. Zum Blogeintrag hier
Horizontfragmente, Zeitungsausschnitte, Acryl auf Nessel, 80 x 80 cm, 106 % Moewenglanz. Zum Gedicht hier
Acryl auf Holz, 50 x 50 cm, Moewenglanz 1992; zum Gedicht hier
Wortfetzen aus Tagesnotizen (und mehr) auf Sonntagstischdecke, Keilrahmen,·
125 cm x 75 cm, 104 % Moewenglanz. Zum Gedicht hier
Zum Blogeintrag hier
Kaninchendraht, 100 x 70 cm, Leinwand, in Streifen geschnitten,
in Kaninchendraht geflochen, Acryl und Zellstoff, Leutewasser, 104 % Moewenglanz. Zum Gedicht hier
- Eisblumen
Wunderschön! Dann lassen wir d...
07.02.12 17:32
von Quer - Schneeatelier
Ja, schön finde ich die Verzau...
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04.02.12 08:09
von Quer
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Kommentare
Liebe Grüsse, Quer
Römer, Romanen, Romantik – und nun schreiben sie auch noch Wörter auf wehrlose Bildschirme. Vom Rand aus kann der Versuchsleiter die Mitten erkennen.
6. Wie die Birken wirken
Die Berliner und Peiner Politgrößen suchen eiligst nach einer Lösung, das Auge fest geschlossen.
Götter kann man ja schlecht abschieben, die Bevölkerung steht nun mal auf Kaffee und auch auf 1000 und eine Nacht. Der türkische Kaffeegott schaut sich das neue Hallenbad an, dann die Busverbindungen, geht in das ebenfalls neue und schon REALexistierende Einkaufcentrum, trinkt dort einen natürlich göttlichen Kaffee und setzt auf diese Weise täglich die Regel, ehrgeizig, irritierend vorsichtig.
„Das ist ein Spiel unter falschem Namen, meine Herren und Damen.“ Verkündet er zwar, keiner hört ihm zu. Nannu!?
„Wieso, er hat doch gar keinen Namen genannt? Er spielt einfach gut. Und wenn es letztlich alles nur Theater ist. Übergroße Schuhe. Er futtert eben mal so ein ganzes Pfund Bananen weg, oder war es gar ein Kilo?“
Das Rind grinst hinterhältig, der Schlachter ist verunsichert. Dann spricht wieder der Kaffeegott.
„Meine lieben Leute, ich bin doch kein Gott, höchstens ein Fußballtrainer, und wenn schon Gott, wie könnte ich da ein Türke sein? Im Himmel oder wo auch immer die Götter wohnen mögen, dort gibt es keine Grenzen. Um mal Reinhard Mai zu zitieren.“
Zitieren, zu vergessen alles, von der Zukunft hin zu einer Stille, die ungeahnt in das Papier gedruckt wird, noch.
Diese Zeitungen, mit den Bildern des TürkenKaffeeGottes auf den ersten Seiten, rasen durch die Falzmaschinen und ein Ohr wird umgeknickt.
Gespräch im Auto, nur wenig Aussicht tief in der Nacht einer Ausweglosigkeit. Das filmt man ja gern in diesen Zeiten, wie auch schon in jenen Zeiten. Hirten sind unterwegs. Ihre Schafe überwintern in der Einschaltquote.
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