| Stadt |

(Milchtütenreste, Herztabletten, Acryl, Zellstoff, Drachenblut auf Pappe, 40 x 70 cm, 100% Moewenglanz)
Gerade rückt die Himmelslinie der Stadt
die Erde zurecht
mit quietschenden Hüftbremsen zwar
aber zurecht
wie Rübensaft klebt ein
Ladefehler
auf dem
vollkommen ohne Befugnis
klebrig
zahnarztfreundlich
zählt der Zähler einfach weiter
bunt und überraschend originalverpackt
Glückshimmel
besiegen nie
verrücken Netze wie
Erinnerungen gelöscht die
und wieder trifft der Augenblick genau den Punkt
der könnte vieles fragen
aber will nichts wissen









Kommentare
Viele Grüße von Moewenglanz
Ein Süd-Nord-Flieger kreuzt die Kondenz des Ost-West-Fliegers in seltener Knappheit.
Dann herrscht wieder jener friedliche Siedlungshorizont mit seinen antennoiden Neudächern, die sich zwischen alten Bäumen fächern. Die Argumente kleben wie Billighonig an den Tischrändern der hilflosen Haukler.
Männer haben ihr Wahlrecht schon länger, allerdings kein Grund für Despotien, Herr Hoffmann, fragen Sie ihre Frau oder ihren Apotheker. Statistisch 8.Bürgermeister, 11.Vorsitzender, 3. Ehemann – kaum noch originaler, geschweige origineller Inhalt.
Die Mietshäuser werden dann wohl zu Kirchen umgebaut. Gegenläufig. Skeptisch gegenüber den Fremdwörtern, der Siegeszug hat Verspätung, fährt manchmal sogar schon rückwärts. Es wird verdammt durchzugig an der Erinnerungsfront.
Kneten sie bitte Lehmküchli. Sie müssen einfach ihren Händen vertrauen.
Nein, das kann ich nicht, das konnte ich noch nie. Und NIE ist ziemlich lange.
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